Förderkriterien im Überblick

  • Das geförderte Projekt muss ein zusätzliches, außerschulisches Zirkusangebot sein.
  • Das Zirkusangebot muss eines der 9 Formate von Zirkus gestaltet Vielfalt sein.
  • Das Programm richtet sich an bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche von 4 bis 18 Jahren.
  • Es muss ein Bündnis mit mindestens 3 lokalen Partnern gegründet werden.
  • Der Antragsteller muss ein außerschulischer Träger sein.
  • Die Antragstellung erfolgt online über Kumasta.
  • Die zirkuspädagogische Qualität der Fachkräfte muss sichergestellt werden.
  • Die Jury von Zirkus gestaltet Vielfalt entscheidet über die Projektförderung.
  • Bei der Förderung handelt es sich um eine ausgabenbasierte Projektförderung (bis zu 100%).
  • Eine inhaltliche und wirtschaftliche Abhängigkeit von Zirkus gestaltet Vielfalt muss ausgeschlossen werden.

Zielgruppe

Das Programm richtet sich an bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren mit oder ohne Migrations- oder Fluchthintergrund.
Unter "bildungsbenachteiligt" verstehen wir, dass Kinder und Jugendliche in mindestens einer der vom nationalen Bildungsbericht 2016 beschriebenen Risikolagen aufwachsen und dadurch in ihren Bildungschancen beeinträchtigt sind, wie z.B. Arbeitslosigkeit eines oder beider Elternteile, geringes Familieneinkommen, bildungsfernes Elternhaus.
Eine Gruppenzusammensetzung von bildungsbenachteiligten und nicht bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen ist möglich, wenn das pädagogische Konzept darauf aufbaut.

Bündnisse für Bildung

Bildung ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Deshalb soll mit „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ das zivilgesellschaftliche Engagement gestärkt und besser vernetzt werden. Ziel ist die Entwicklung von lokalen Bildungslandschaften.
Um einen Antrag zu stellen, muss ein lokales Bündnis gegründet werden oder ein bestehendes aktiviert werden.
Jedes Bündnis besteht aus mindestens drei Partnern. Wir empfehlen folgende Zusammensetzung der Bündnisse:
Partner 1: Ein Zirkus oder eine Organisation, die Zirkusarbeit anbieten möchte.
(Es muss nicht zwingend ein Zirkus oder eine zirkuspädagogische Einrichtung sein.)
Partner 2: Ein Partner aus dem Sozialraum (z.B. Jugendzentrum, Flüchtlingsinitiative, Kultureinrichtung, Straßensozialarbeit, Nachbarschaftstreffs, lokale Vereine, Kirchengemeinden, Kindertagesstätten oder Schulen)
Partner 3: Ein unterstützender Partner (z.B. lokale Zeitung, Bank, Gemeindeverwaltung, Schule, Kita, Landfrauen, etc.)

Weitere Informationen zu den Förderkriterien finden Sie in den Hinweisen zur Antragstellung und bei unseren FAQ.